Best Practice

Beispiele zur Förderung jüdisch-christlicher Lehrinhalte in der Theolog_innenausbildung Die AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und der Lehrstuhl für Religionspädagogik und Bildungsforschung der Georg-August-Universität Göttingen haben in einem gemeinsamen „Projekt zur Analyse der Curricula des Studiums der Evangelischen Theologie für Pfarramt und Lehramt in Bezug auf jüdische und/oder jüdisch-christliche Lehrinhalt“ untersucht, ob und Weiterlesen

Elisabeth Krause-Vilmar

»Ich habe die AG über meine Arbeit beim Kirchentag kennengelernt. Mir fiel schnell auf: Die AG ist etwas ganz besonderes! Bei den Treffen wird kontrovers und heiter diskutiert und gleichzeitig werden lebensnahe und relevante Veranstaltungen für den Kirchentag geplant. Viele Mitglieder haben sich ein Leben lang – wissenschaftlich und persönlich – begleitet, sich gemeinsam für den

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Pfarrerin Andrea Thiemann

Pfarrerin Andrea Thiemann

»In der Nachfolge meiner Vorgängerin als Vorsitzende von ImDialog, Gabriele Zander, bin ich erst seit Januar 2016 Mitglied in der AG. Bisher war ich keine leidenschaftliche Besucherin von Kirchentagen. Aber die Diskussionen und die eindrucksvolle und überzeugende Programmplanung der AG u.a. für das Lehrhaus beim nächsten Kirchentag in Berlin im Mai 2017 haben mich überzeugt,

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Prof. Dr. Bernd Schröder

Prof. Dr. Bernd Schröder

»Die Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden hat stets auch eine (religions-)pädagogische Dimension: Es geht um die Initiierung bzw. Fortschreibung eines Lernprozesses. Neben theologischen und gesellschaftspolitischen Themen halte ich deshalb Bildung – Lernbereitschaft im Blick auf den Anderen und die Wege der eigenen Religionsgemeinschaft – für eine unverzichtbare Dimension christlich-jüdischen Dialogs. Ich würde mir

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Mag. Roland Werneck

Mag. Roland Werneck

»Bereits am Beginn meines Theologiestudiums haben mich Veranstaltungen der AG Juden und Christen fasziniert, bewegt und bis heute nicht losgelassen. Nach Begegnungen auf Kirchentagen habe ich mir meine Studienorte und theologischen Lehrer gewählt (Rolf Rendtorff, Friedrich-Wilhelm Marquardt). Mein Anliegen ist die Vermittlung der gesellschaftspolitischen Dimension von Theologie. Das christlich-jüdische Gespräch ist die beste Medizin gegen Fundamentalismus und

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Dr. h.c. Ulrich Schwemer

Dr. h.c. Ulrich Schwemer

»Als Gemeindepfarrer lag und liegt mir die praktische Umsetzung der Ergebnisse der theologischen Debatten und Bibelarbeiten der AG für die Gemeindearbeit am Herzen. Deshalb setze ich mich für die Weiterentwicklung des Experimetes gemeinsamer religiöser Feiern ein. Hier können Juden und Christen gemeinsam auf der Grundlage der Bibel und in gegenseitigem Respekt voreinander Feiern erarbeiten, die

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Milena Hasselmann

Milena Hasselmann

»Ich bin das erste Mal mit der AG in Kontakt gekommen, als ich mich um ein Studienjahr an der Hebräischen Universität bei ›Studium in Israel‹ bewarb. Das Studienjahr in Jerusalem hat mir bewusst werden lassen, wie nötig ein Umdenken in Theologie und Kirche war und wie wenig abgeschlossen es bis heute ist. Die AG ist

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Pfarrer i.R. Martin Majer

Pfarrer i.R. Martin Majer

»Von 1973 bis 1975 war ich dienstlich in Jerusalem tätig. Diese Zeit war für mich geprägt von vielen Begegnungen mit Menschen, die unterschiedlichen Religionen und Strömungen angehören. Nach meiner Rückkehr kam ich (beim Frankfurter Kirchentag von 1975) zur AG. Begegnungen sind mir wichtig: vor Ort, in der Region und in Israel. Als Ergänzung dazu betreibe ich

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Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst

Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst

»Der Tatbestand, dass der erste Teil der christlichen Bibel zuvor jüdische Bibel war und es weiterhin ist, verursachte aufgrund des christlich beanspruchten Auslegungsmonopols christliche Judenfeindschaft. Inzwischen haben Christen erkannt, dass sie dieser Tatbestand fundamental zum Judentum in Beziehung setzt. Denn das Neue Testament basiert ganz und gar auf der ›Schrift‹, der jüdischen Bibel. Es kennt

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Prof. em. Dr. Gerhard Marcel Martin

Prof. em. Dr. Gerhard Marcel Martin

»Ziel der Arbeit der AG für mich ist die persönliche und themenorientierte Begegnung zwischen Juden/Jüdinnen und Christen/Christinnen im gesellschaftlich und auch religionssoziologisch reflektierten Zusammenhang, zentriert auf die Gegenwärtig-Setzung der teils gemeinsamen, teils getrennten Traditionen. Dabei ist mir sowohl gruppendynamisch wie sachbezogen der Einsatz verschiedener, besonders auch ästhetischer Medien sehr wichtig (z.B. Bibliodrama).«

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Dr. Dmitrij Belkin

Dr. Dmitrij Belkin

»Wir Migranten und Migrantinnen sind Chamäleons. Wir müssen mimikrieren. Wie passe ich mich so an, dass das halbwegs geht und ich den Anderen und mir selbst nicht so fremd vorkomme? Wer kennt diese Frage nicht? Wenn eine migrantische Situation dazu noch jüdisch ist und das Ganze sich in Deutschland abspielt, wird der neurotische Zusammenhang perfekt.

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Prof. Dr. Angela Standhartinger

Prof. Dr. Angela Standhartinger

In die AG Juden und Christen wurde ich als Universitätsprofessorin eingeladen, die sich für die Vielfalt des antiken Judentums interessiert und im Neue Testament vielfältige jüdische Stimmen hört. Wichtig ist mir, gegen Konstruktionen von Judentum anzudenken, auf dessen Rücken sich das Christentum sich zu profilieren können meint. Das Ziel unserer Arbeit sehe ich darin, das

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Dr. Volker Haarmann

Dr. Volker Haarmann

H.-J. Kraus, der erste Vorsitzende der AG, hat einmal gesagt: „Das Verhältnis der Kirche zu Israel, wie es sich auch gestaltet, muß die christliche Kirche im Zentrum ihres Seins berühren.“ Für mich gehört die AG daher zu den Stammzellen, die die Erneuerung unserer Kirche anstoßen und vorantreiben können und müssen. Es geht hier nicht um

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Pfr. i.R. Werner Schneider-Quindeau (1949–2017)

Pfr. i.R. Werner Schneider-Quindeau (1949–2017)

Über meine Göttinger theologischen Lehrer Hans-Joachim Kraus und Hans Georg Geyer bin ich bereits als Student intensiv mit den Fragen des Verhältnisses zwischen Judentum und Christentum konfrontiert worden. Die Überwindung christlichen Antijudaismus, der wesentlich zur Entstehung des modernen Antisemitismus beigetragen hat, wurde für mich ein zentrales Studienziel. Was über Jahrhunderte wirksam war, lässt sich allerdings

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Neues Buch von Dmitrij Belkin: »Germanija. Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde«

Neues Buch von Dmitrij Belkin: »Germanija. Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde«

Dezember 1993, Dnepropetrowsk, Ukraine. Der 22-jährige Dmitrij Belkin nimmt drei Taschen und sechs Bücher, setzt sich in einen Bus und fährt ins völlig Ungewisse, nach Deutschland, wie eine Viertelmillion andere Juden aus der Ex-UdSSR auch. Er kommt als Einwanderer in ein Land im Umbruch: Postsowjetischer Blick trifft auf alte und neue Bundesrepublik, in der für

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Die AG trauert um ihr Vorstandsmitglied Martina Severin-Kaiser

Die AG trauert um ihr Vorstandsmitglied Martina Severin-Kaiser

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Ps 119,105  † Wir trauern um Pfarrerin Martina Severin-Kaiser Es fehlen alle Worte und wir sind schockiert und können es nicht glauben, dass ihre Stimme im jüdisch- christlichen Gespräch plötzlich verstummt und ihre lebendigen und unkonventionellen Ideen uns nicht mehr begleiten. Wir danken

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Resolution »Nein zur Judenmission. Ja zur Partnerschaft und zum innerbiblischen Dialog« (1999)

© Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, Stuttgart, 17.06.1999   Resolution »Nein zur Judenmission. Ja zur Partnerschaft und zum innerbiblischen Dialog« (1999)   1. Gott ist treu. Er hat Israel zu seinem Volk erwählt und die Juden zu seinen Zeugen in der Welt gemacht. „So sollst du nun wissen, dass der Herr, dein Gott,

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Erklärung zum wachsenden Antisemitismus (1986)

© »Juden und Christen« beim Deutschen Evangelischen Kirchentag (zuletzt veröffentlicht auf den Seiten des Freiburger Rundbriefs)   Erklärung der Arbeitsgemeinschaft »Juden und Christen« beim Deutschen Evangelischen Kirchentag (02.1986)   Die Arbeitsgemeinschaft »Juden und Christen« beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ist erschrocken über den wieder wachsenden, öffentlich hervortretenden Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Trotz der deutschen Verbrechen am jüdischen

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Erklärung »Zur Gefahr eines neuen Antisemitismus« (1981)

© »Juden und Christen« beim Deutschen Evangelischen Kirchentag (zuletzt veröffentlicht auf den Seiten des Freiburger Rundbriefs)   Erklärung der Arbeitsgemeinschaft »Juden und Christen« beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, Hamburg (20.06.1981)     Zur Gefahr eines neuen Antisemitismus Wir sind besorgt darüber, dass in unserem Lande die Einstellung zum Staat Israel und zum Judentum sich verschlechtert. Nach einer Zeit,

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