Eine Kampagne gegen Judenfeindschaft in Kirche und Gesellschaft

auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund

Wir rufen Christinnen und Christen zum Engagement gegen Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft auf. Die Kampagne mit dem Motto „Jedes wir beginnt mit mir!“ wird von unserer Postkartenaktion begleitet: Verschiedenen Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Kirche stehen mit ihrem Gesicht ein gegen Antisemitismus. Zudem haben wir eine interaktive App programmiert, mit der Sie unter www.jedeswir.de ihr eigenes Foto in die Postkarte einfügen können, um so gemeinsam – eingefügt neben den abgebildeten Prominenten – in den Kampf gegen Antisemitismus einzustimmen. Die Karte kann an verschiedenen Ständen auf dem DEKT in Dortmund ausgedruckt mit dem eigenen Foto versehen werden und dann kostenfrei beispielsweise an Gemeinden, Pfarrkonvente oder den Freundeskreise geschickt werden, oder unter dem Hashtag #JedesWir in den sozialen Netzwerken geteilt werden.

Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft – was geht mich das an?

Jedes Wir beginnt mit mir. Jüdinnen und Juden sind verstärkt Ressentiments und Aggressivität ausgesetzt. Wir stellen uns als Christ*innen solidarisch an die Seite unserer jüdischen Geschwister. In der christlichen Tradition wurde Judenfeindschaft über Jahrhunderte weitergegeben. Bis heute!
Ohne dass wir uns den antijüdischen Elementen unseres Glaubens stellen, gibt es kein solidarisches Wir. Vom Kirchentag soll ein sichtbares Zeichen gegen Antijudaismus und Antisemitismus ausgehen – auch von mir.

Broschüre
„אמן. Amen? Impulse aus dem jüdisch-christlichen Gespräch für evangelische Gottesdienste“

Als EKBO schließen wir uns der Kampagne „Jedes Wir beginnt mit mir. Christ*innen gegen Antisemitismus“ an. Für uns ein Anlass, uns mit dem Gottesdienst als Herzensangelegenheit gemeindlicher Arbeit zu beschäftigen! Unsere Gottesdienste sind historisch und gegenwärtig mit lebendiger jüdischer Tradition untrennbar verbunden. Wir lesen Texte der Hebräischen Bibel, wir sagen „Halleluja“ und „Amen“ (אמןֵָ) und hoffen auf die Gegenwart des Juden Jesus. Aber können wir einfach „Ja und Amen“ sagen zum Verhältnis von Judentum und Christentum heute? Und schließen wir unsere Gebete mit demselben Amen? In dieser Broschüre geht es uns darum, uns den antijüdischen Elementen unseres Glaubens zu stellen und zugleich aufzuzeigen, dass die Feier eines jeden Gottesdienstes Räume christlich-jüdischer Begegnungen eröffnet.

Downloads 

  • Postkarte als pdf
  • Postkarte als JPG ( Vorderseite/Rückseite)
  • Pressemitteilung der Deutschen Evangelischen Kirchentags
  • Testimonials aller Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Kirche
  • Broschüre »אמן. Amen? Impulse aus dem jüdisch-christlichen Gespräch für evangelische Gottesdienste«