Gemeinsam eine Hoffnung teilen

Predigtpreis im christlich-jüdischen Kontext 2026 in Leipzig vergeben

Gruppenfoto zur Verleihung des Predigtpreises 2026 in Leipzig: sechs Personen, die beiden Preisträger halten ihre Urkunden
Von links: Ilse Junkermann, Dr. Christian Staffa, Pfarrer Tobias Habicht, Dekanin i. R. Anne-Kathrin Kruse, Prof. Dr. Alexander Deeg, Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel

Leipzig. Zum dritten Mal wurde am 23. August der „Predigtpreis im christlich-jüdischen Kontext“ verliehen, den die „Arbeitsgemeinschaft jüdisch und christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“ in Kooperation mit der „Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste“ und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgeschrieben hatte.

Gesucht wurde dieses Mal eine Predigt zum Advent 2025, der es auf herausragende Weise gelingt, christliche Hoffnung im Angesicht Israels zu formulieren. In dem von Prof. Alexander Deeg geleiteten Universitätsgottesdienst in der Universitätskirche St. Pauli in Leipzig stellten die beiden Preisträger, Dekanin i. R. Anne-Kathrin Kruse aus Berlin sowie der Schwetzinger Pfarrer Tobias Habicht, Auszüge aus ihren Predigten vor.

Pfarrer Tobias Habicht und Dekanin i. R. Anne-Kathrin Kruse mit ihren Urkunden
Pfarrer Tobias Habicht und Dekanin i. R. Anne-Kathrin Kruse

In seiner Laudatio im Anschluss würdigte der Dresdner Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel die Preisträger und machte deutlich, dass es ihnen in ihren Predigten gelingt, „gemeinsam mit Gottes Volk eine Hoffnung zu teilen“ und so Wege des Miteinanders zu eröffnen.

Der Preis soll Anstrengungen zu einer sensiblen homiletischen Praxis stärken, die es vermeidet, das Christentum auf Kosten des Judentums zu idealisieren.

(Der Sonntag, 27. August 2026)

Gruppe mit dem Banner „Gegen jeden Antisemitismus – Wegschauen ist keine Option“

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