Dialog auf Augenhöhe

Dialog auf Augenhöhe

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1961 gründete sich die AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag. Über Entwicklungen und Herausforderungen für den christlich-jüdischen Dialog sprechen der ehemalige jüdische Vorsitzende der AG, Micha Brumlik, und Pfarrerin Aline Seel, Mitglied im Vorstand.

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Der jüdisch-christliche Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht

Der jüdisch-christliche Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht

Veränderte der „jüdisch-christliche“ Dialog die Theologie? Die in diesem Band versammelten Beiträge belegen eindeutig einen theologischen Paradigmenwechsel in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Evangelische, katholische und jüdische Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen theologischen Fachrichtungen wie der alt- und neutestamentlichen Bibelwissenschaft, der Liturgiewissenschaft, der feministischen und systematischen Theologie sowie der Judaistik zeichnen den Wandel von

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Antisemitismuskritik in Kirche und Theologie heute

Antisemitismuskritik in Kirche und Theologie heute

In der bundesdeutschen und europäischen Antisemitismusforschung spielen Theologie und Kirchengeschichte kaum eine Rolle. Sowohl die Wurzeln des säkularen Antisemitismus, wie auch Teile seiner Gegenwart sind aber christlich religiös bestimmt. Deshalb kommen unter Absehung dieser Bestimmung zentrale Motive, die zum Verstehen von Antisemitismus beitragen könnten, nicht in den Blick.

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Thesen zum Podium »Reformationsjubiläum als ›Christusfest‹? Auf der Suche nach einer nicht antijüdischen Christologie«

Thesen zum Podium »Reformationsjubiläum als ›Christusfest‹? Auf der Suche nach einer nicht antijüdischen Christologie«

Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin-Wittenberg: Zentrum Juden und Christen Podium „Reformationsjubiläum als ‚Christusfest‘? Auf der Suche nach einer nicht antijüdischen Christologie“ Thesen Wir wollen unsere Bilder im Kopf überprüfen: Haben wir immer noch den „arischen“ Jesus unserer Kinderbilderbibeln im Kopf oder trägt unser Jesus (wie die Evangelien es beschreiben) jüdische Gebetsfäden auf unseren Bildern von ihm? Max

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Lesen Juden und Christen dieselbe Bibel?

Lesen Juden und Christen dieselbe Bibel?

1. Wie die gestellte Frage eine sinnvolle sein kann In der Titelfrage steht ein „Wir“, das im Zentrum „Juden und Christen“ selbstverständlich Juden und Christen meint. Die Frage, ob Juden und Christen dieselbe Bibel lesen, ließe sich schnell mit „Nein“ beantworten. Sie können gar nicht dieselbe Bibel lesen, weil sie nicht dieselbe Bibel haben, sondern

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Kann ich in Deutschland ev. Theologie studieren ohne mich mit dem Judentum zu beschäftigen?

Kann ich in Deutschland ev. Theologie studieren ohne mich mit dem Judentum zu beschäftigen?

Leider kann man in Deutschland (fast überall) Ev. Theologie auf Lehramt oder auf Pfarramt studieren ohne sich mit dem Judentum oder Themen des jüdisch-christlichen Dialogs zu beschäftigen. Die AG Juden und Christen und der Lehrstuhl für Religionspädagogik und Bildungsforschung der Universität Göttingen haben gemeinsam ein „Projekt zur Analyse der Curricula des Studiums der Evangelischen Theologie

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Ist das Christentum kein Einzelkind?

Ist das Christentum kein Einzelkind?

Das Christentum gilt lange Zeit als Tochter des Judentums. In christlichem Denken, in Theologie und auch in Machtpolitik nabelt es sich in der Antike von seiner Mutter ab und entwickelte zum Teil einen Hass auf sie, der bis zur Vernichtung führte. Erst nach der Shoa, dem tragischen Höhepunkt jener Israel-Vergessenheit, besinnen sich christliche Theologie und

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Die Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag

Die Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag

I. Von der Notwendigkeit des Verlernens und des Neulernens 1980 fasste eine wohl begründete Untersuchung die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag (im Folgenden: AG) in dem Urteil zusammen: Die christliche Theologie und Kirche sind nach Auschwitz in einer so grundlegend veränderten Situation, dass sie ihre Arbeit in allen Bereichen überdenken

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»Nun gehe hin und lerne!« – Lernschritte auf dem Weg zu einer christlichen Theologie in Israels Gegenwart

»Nun gehe hin und lerne!« – Lernschritte auf dem Weg zu einer christlichen Theologie in Israels Gegenwart

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Müller, anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK), im Festsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main „Was dir nicht lieb ist, füge auch keinem anderen zu. Das ist die ganze Tora, alles andere ist Auslegung – nun gehe hin und lerne!“ So

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Das Eigene und das Andere. Die gegenwärtige Bedeutung des jüdisch-christlichen Gesprächs

Das Eigene und das Andere. Die gegenwärtige Bedeutung des jüdisch-christlichen Gesprächs

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Im Anfang ist die Beziehung« (Martin Buber, Ich und Du). Mit Martin Buber ins Haus zu fallen, hat im Rahmen des jüdisch-christlichen Gesprächs ja irgendwie Tradition, ist aber auch ebenso vorhersehbar wie redundant. Trotzdem drückt dieses Zitat für die im Folgenden skizzierten Gedanken etwas Grundlegendes aus: nämlich, dass es im jüdisch-christlichen Gespräch von Beginn an

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Martin Luther – Judenfreund oder Antisemit?

Martin Luther – Judenfreund oder Antisemit?

1. Von der Freiheit eines Christenmenschen Martin Luther hat sich den evangelischen Christen als ein Vorkämpfer der Freiheit eingeprägt. Die Schrift »Von der Freiheit eines Christenmenschen« (veröffentlicht Ende Oktober / Anfang November 1520) beginnt mit einer konfliktträchtigen Doppelthese: »Ein Christenmensch ist ein freier Herr aller Ding und niemandem untertan.« Und: »Ein Christenmensch ist ein dienstbarer

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Rechtfertigung aus Gnaden – gnadenlos antijüdisch?

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„Zentrum Juden und Christen“ beim DEKT in Stuttgart am 4. Juni 2015   1. (Wengst:) Das Thema unserer Veranstaltung ist als Frage formuliert. Es ist keine rhetorische Frage, auch keine Frage, auf die eine schnelle Antwort möglich wäre. Es wird differenziert auf sie einzugehen sein. Eine erste Antwort, die vielleicht manchen hart ankommt, die aber

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Reformatorische Impulse aus der Hebräischen Bibel

Reformatorische Impulse aus der Hebräischen Bibel

Klaus Wengst zum 70. Geburtstag1   „Reformationsjubiläum und christlich-jüdischer Dialog“ – das Thema dieser Tagung ist in der Tat dran.2 Ich möchte das Nachdenken darüber mit der Frage beginnen: Was ist das eigentlich: ein „Jubiläum“? Und wie sollte man es begehen? Heute versteht man darunter eine Erinnerungsfeier, man begeht feierlich die runde Wiederkehr eines wichtigen

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Kirche und Israel: Eine ekklesiologische Grundfrage, ihre Stellung in der Verfassung und ihre praktischen Konsequenzen

Kirche und Israel: Eine ekklesiologische Grundfrage, ihre Stellung in der Verfassung und ihre praktischen Konsequenzen

1. Kirche und Israel. Eine ekklesiologische Grundfrage 1.1 Das christlich-jüdische Miteinander seit der Mitte des 20. Jahrhunderts Ein Neuanfang im Miteinander von Christen und Juden nach 1945 begann mit dem Erschrecken über die Schoa und über die kirchliche Mitschuld an Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern. Das Bekenntnis der Schuld steht folgerichtig

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Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen:  Das Verhältnis der ›Testamente‹ nach dem Grundsatz »Allein die Schrift (sola scriptura)«

Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen: Das Verhältnis der ›Testamente‹ nach dem Grundsatz »Allein die Schrift (sola scriptura)«

Das neue Verhältnis zum Judentum, das den Kirchen nach einer langen, schlimmen Geschichte, die geprägt war durch Blindheit und Schuld, geschenkt worden ist, ist ein großes Glück.1  Aber der im Dialog begonnene Weg ist nicht zu Ende gegangen. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Immer wieder gibt es herbe Rückschläge. In der römisch-katholischen Kirche

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